Zwei Neuzugänge sorgen für die Glanzlichter
  22.01.2020 •     Wettkampf Pressemitteilung TOP-Nachricht

Hans-Jürgen Burgstahler in der SZBZ vom 22.01.20: Den zweiten Teil des langen Leichtathletik-Wochenendes im Glaspalast bestritten am Sonntag die U18 mit ihren baden-württembergischen Meisterschaften. Bei der gut besuchten Veranstaltung hatte auch der gastgebende VfL einige heiße Eisen im Feuer.

Neuzugang Tim Hofmann konnte gleich zu Beginn des Wettkampftages ein Glanzlicht setzen, als er in einem taktisch geprägten Rennen über 800 Meter im Endspurt seine Chance nutzte und sich in 2,01,91 Minuten Gold holte. „Das kam nicht ganz überraschend, ich habe mich zunächst aus der Führungsrolle herausgehalten, und zum Schluss hat mein Gegner nicht ganz durchgezogen, das habe ich ausgenutzt“ meinte der Schützling von Harald Olbrich. Als Bester des jüngeren Jahrgangs kam Alexander Stepanov in 2,07,58 Minuten auf Rang 5.

Auch der weibliche Neuzugang im Laufbereich wusste zu gefallen, Luise Eisenmann konnte ebenfalls im Schlussspurt über 800 Meter noch Reserven mobilisieren.“In der dritten Runde wurde es schwierig, doch dann wurde das Tempo wieder etwas langsamer, und ich konnte noch aufholen.“ Der Lohn nach 2,18,04 Minuten war die Bronzemedaille. Auch bei den U16, die ebenfalls Ihre Rundenläufe und den 5er-Sprunglauf als württembergische Meisterschaften austrugen, gab es erfreuliche Ergebnisse.

Verbesserung um 9 Sekunden

Bei den M14 konnte sich Daniel Backers überraschend durchsetzen, taktisch klug überholte er vor der Zielkurve den letzten Kontrahenten und unterbot seine Bestleistung um rund neun Sekunden auf nun 2,15,59 Minuten. Auch Ruben Berretta als Fünfter gelang eine Verbesserung auf 2,21,25 Minuten, bei den M15 kam Vorjahressieger Lennart Specht nach 2,15,32 Minuten ebenfalls als Fünfter ins Ziel. Tammes Ripke, M14-Athlet des VfL, durfte sich im 5er-Sprunglauf versuchen und landete mit 15,67 Metern auf dem vierten Rang. Trainerin Rebecca Weiser nahm die Leistung zufrieden zur Kenntnis. “Tammes hat es technisch schön umgesetzt“. Bei den U18 wurde es für Felix Krauß ein guter fünfter Platz, als er nach 4,28,00 Minuten über 1500 Meter ins Ziel kam. Der dritte Neuzugang der Sindelfinger, Paula Schönbucher, hatte dagegen keinen guten Tag erwischt und beendete ihr Rennen als Zehnte nach 5,27,50 Minuten. Die Nervosität im ersten Meisterschaftsrennen war Benjamin Görg über die 60 Meter anzumerken, nach 7,85 Sekunden war für ihn im Vorlauf ebenso Schluss wie für Tim Vielhauer und Jacob Benecke von der Spvgg Holzgerlingen, die 7,67 beziehungsweise 7,60 Sekunden benötigten, auch deren Vereinskameradin Leticia Göcke musste nach 8,30 Sekunden die Spikes wieder einpacken. Tim Vielhauer kam über 200 Meter nach 24,25 Sekunden als Neunter ins Ziel, ebenso wie Tamara Lang, die 27,16 Sekunden lief. Die doppelte Distanz bewältigte Jacob Benecke, nach 54,92 Sekunden lief er auf Rang fünf. Zusammen mit Tim Vielhauer, Bruce Khieosavath und Ole Schittenhelm absolvierte er auch noch die 4 x 200- Meter-Staffel, die StG Schönbuch-Nord wurde Fünfte in 1,35,31 Minuten.

Die Sindelfinger Mehrkampfgruppe trat fast geschlossen über die 60 Meter Hürden an, war aber gegen die Spezialisten chancenlos. Disziplintrainer Hans Niethammer war aber froh, dass alle heil über die neuen Höhen und Abstände durchkamen: “Ein bisschen mehr Aggressivität hätte ich mir schon gewünscht, aber alle sind im Dreierrhythmus durchgelaufen, das war ok.“ Letztendlich war aber nach den Vorläufen Schluss, die Uhren blieben für Marie Müller nach 10,23 Sekunden stehen, für Arne Dümmler und Kai Michalek waren es 9,20 beziehungsweise 9,21 Sekunden. Ins B-Finale reichte es für Ole Schittenhelm von der Spvgg Holzgerlingen, der sich als Sieger desselben auf 8,58 Sekunden steigern konnte. Ebenfalls Bestleistung erzielte er im Stabhochsprung, seine 3,90 Meter reichten für den siebten Rang. Trainer Martin Haas freute sich über die Leistungen seiner Truppe: “Es gab einige Bestleistungen, nicht nur von Ole Schittenhelm, da kann man zufrieden sein.“

Feuertaufe für die Software

Zufrieden war auch der VfL mit dem Ablauf: „Die neue Hard- und Software hat die Feuertaufe bestanden, und auch die neuen Spendenboxen für die Jugendarbeit wurden gut angenommen“, meinte Veranstaltungsleiter Dieter Locher. Auch Jan Helwerth vom Württembergischen Leichtathletik-Verband lobte: “Alles lief super im Zeitplan, hier im Glaspalast stimmen einfach die Rahmenbedingungen, und auf das VfL-Team ist einfach Verlass.“

Neuzugänge waren sehr erfolgreich!

erstellt von Hans-Jürgen Burgstahler


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