Medaillenflut für Sindelfinger U16
  25.07.2021

Rebecca Spieß

Hans-Jürgen Burgstahler: Die Favoriten haben geliefert, dazu gab es noch einige dicke Überraschungen, der Sindelfinger Leichtathletik-Nachwuchs zeigte sich bei den Württembergischen Meisterschaften in Ulm in blendender Verfassung und dies war erstmals auch im Livestream zu sehen, da die U16 im Rahmen der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven stattfanden.

Rebecca Weiser hatte es wohl geahnt, dass es für Alessia Kulikow ein guter Tag werden könnte, angereist war die W14-Athletin mit 4,73 Meter im vorderen Mittelfeld des Tableaus, raus ging Sie mit Silber und 5,14 Meter. „Sie hat diesmal das Brett optimal getroffen“ meinte die Trainerin.

Dazu kam Rang 6 im selten angebotenen 5er-Sprung mit 14,51 Meter und eine Bestleistung im Vorlauf der 80 Meter Hürden mit 13,83 Sekunden. 1 Hundertstel langsamer war Rebecca Spiess, auch für Sie war trotz Bestleistung im Vorlauf Schluss. Ganz anders über 100 Meter, hier verbesserte Sie sich um fast eine halbe Sekunde und lief mit 12,97 Sekunden auf den Silberrang.

Krönen konnte Sie Ihren Auftritt mit Gold im 5er-Sprung mit 15,70 Meter. Edelmetall gab es auch im Wurf, Laura Berger verbesserte sich um rund 5 Meter auf 26,78 Meter im Diskuswurf, was Gold wert war, dahinter Vereinskameradin Milena Fritsch mit 22,92 Meter. Ebenfalls Silber für Sie im Kugelstossen mit 10,03 Meter, Berger wurde hier 6. mit 8,78 Meter. Emilia Reichert lief bei den 800 Meter in 2,43,82 Minuten auf Rang 19.

Bei den W15 konnte sich über 800 Meter Isabelle Dworschak auf 2,30,10 Minuten steigern und wurde 8. Hammerwerferin Luise Herrmann ist vielseitig genug, um auch in anderen Disziplinen die Norm geschafft zu haben, leider war über 100 Meter nach 13,51 und 80 Meter Hürden nach 13,75 Sekunden im Vorlauf Schluss. Die 4x100 Meter Staffel in der Besetzung Alessia Kulikow, Luise Herrmann, Rebecca Spiess und Emilia Reichert landete auf Platz 6 mit 53,35 Sekunden.

Noch mehr Medaillen gab es durch die Jungs. Gut eingewechselt hatte Corinna Weiser Ihr Quartett über 4x100 Meter, Nils Haumann, Dominik Burkhardt, Aaron Ott und Tammes Ripke waren nach

47,89 Sekunden nicht zu schlagen. In den Einzeldisziplinen der Jungs kam zur Freude des Trainers in zwei Fällen die Freude des Vaters dazu, Jan Haumann sah bei den M14 Sohn Nils souverän zu Gold durch den Hürdenwald huschen, nach 80 Metern blieb die Uhr bei 12,04 Sekunden stehen.

Dazu gab es noch Silber im Hochsprung mit 1,58 Meter und eine Bestleistung im Weitsprung, wo 5,19 Meter für Rang 6 reichten. Auch Alexander Ott sah seinen Sohn Aaron Medaillen sammeln.

Im Kugelstossen war es mit Bestleistung die Goldene, sein weitester Versuch landete bei 11,70 Meter, die gleiche Farbe gab es im Diskuswurf mit 27,10 Meter, die zweite Bestleistung reichte zu Bronze, sein Speer schlug bei 40,63 Meter ein. Bei den M15 kam Dominik Burkhardt dreimal in den Endkampf, über 300 Meter wurde es in 39,59 Sekunden Platz 6, ebenso im Diskuswurf mit 36,06 Meter, seine Weite von 11,47 Meter im Kugelstossen brachte Ihn auf den 5. Rang.

Wie nah Glück und Pech bei den Hürden beieinander liegen erfuhr Tammes Ripke im wahrsten Sinn des Wortes hautnah. Profitierte er bei den 80 Meter Hürden noch von einem kleinen Strauchler seines Hauptkonkurrenten, der Ihm Gold in 11,44 Sekunden einbrachte so lag er über die 300 Meter Hürden in Führung als er eine Hürde touchierte und unangenehme Bekanntschaft mit dem Tartanbelag machte, zum Glück ohne Folgen. Auch die VfL-Mittelstreckler lieferten gute Leistungen ab, bei den M14 kam Simon Küppers als 9. nach 800 Meter in 2,28,61 Minuten ins Ziel, bei den M15 gelangte Ruben Berretta nach 2,11,90 Minuten auf denselben Rang. Daniel Backers konnte sich nochmal steigern, seine 2,03,96 Minuten brachten Ihm die Silbermedaille.

Auch einige Mädchen der Spvgg Holzgerlingen durften sich über Endkampfplatzierungen freuen, bei den W15 gab es für Noemi Vogrin sogar eine Silbermedaille, über 300 Meter Hürden kam Sie nach 47,29 Sekunden ins Ziel. Dazu wurde Sie 6. im Hochsprung mit 1,50 Meter und 8. im Weitsprung mit 5,06 Meter. Über die 300 Meter als 4. knapp an Edelmetall vorbei lief Hannah Stündel, die in 44,80 Sekunden knapp vor Ihrer Teamkollegin Lilli Vielhauer blieb, die als 7. nach 45,34 Sekunden ins Ziel kam. Ebenfalls 7. wurde Lina Kammholz mit 52,04 Sekunden über 300 Meter Hürden. Bei den W14 wurde Anne Krauß 5. über 800 Meter, Ihre Zeit 2,24,49 Minuten.


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