Große Nachfragen nach dem H@mmerwirbel
  13.05.2022

Luise Herrmann: nur von 3 Meter bis zur "magischen" 60er Marke.

Die traditionelle Wurfserie im Floschenstadion war für 32 Werferinnen und Werfer Anziehungspunkt am vergangenen Mittwoch. Sindelfinger Anlage ist nach wie vor attraktiv. Kampfrichter sind von 5 bis 9 Uhr im Einsatz.

Aller Anfang ist schwer. So auch in dieser Saison. Die Sindelfinger Hammerwerfer „rotieren“ sich ein.  Die gemeldeten Teilnehmer hatten eine Altersskala von W12 bis M80. Hammerwerfen ist für alle Altersstufen gleich begeisternd.

Überragend: die neue Bestleistung von Luise Herrmann (WJU18). Mit 57,73 m verbessert sich die Sindelfingerin gleich um 5 Meter. Nur noch 3 Meter bis zur magischen 60er Marke. Die drittplatzierte bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften an gleicher Stelle zeigt sich zunehmend sicher. Und auch gelassen: sie wirft gelegentlich auf der linken Seite über den Zaun und muss dann noch artistische Klettereinlagen vornehmen, das Gerät wieder aus dem Bach zu fischen. Alles mit viel Geschick und Motivation.

Aus der Trainingsgruppe um Helmut Walentin hatten sich eineige Neulinge am Gerät versucht: Anton von Schaper erzielte in der Klasse MJU20 31,90 m mit dem 6 kg Gerät. Helene Naomi Hirrlinger kam mit dem 2 kg Gerät auf 22,56 m und – eine der jüngsten – Alena Ott drehte das Gewicht bis auf 26,86 m.

Schon als „Altmeister“ kann sich da Steffen Frölich bezeichnen. Noch fehlt die Routine. Ein einziger gültiger Versuch mit 31,66 m lässt noch viel Luft nach oben. Gewohnt routiniert dagegen Renate Ansel. In der Klasse W45 hatte sie gute Versuche. Der beste: 33,90 m

erstellt von Dieter Locher

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