Am Ende sind alle Teller leer gegessen
  09.10.2019 •     Wettkampf Pressemitteilung TOP-Nachricht

Hansjürgen Burgstahler für die SZBZ am 09.10.19: Bereits zum sechsten Mal versammelte die Leichtathletik-Abteilung des VfL Sindelfingen Ihre fähigsten Nachwuchs-Athleten zu einer speziellen Trainingseinheit im Floschenstadion, dem „Tag des Talents“.

In den Genuss des Ganzen sollten dieses Jahr die Athleten der Jahrgänge 2004 bis 2007 kommen, hierzu war bei den U16 die Qualifikation für die württembergischen Meisterschaften erforderlich.

Vom älteren Jahrgang erfüllten dies Arne Dümmler, Marie Müller, Kai Michalek, Christian Bohn und Benjamin Görg, den Jahrgang 2005 repräsentierten Karina Plut, Lia Hage, Hannah Gotsch und Lennart Specht.

Die blau-weiße Silber-Staffel

So wurde Arne Dümmler in Ludwigsburg Vierter im Stabhochsprung vor Kai Michalek, zudem noch Achter im Diskuswurf. Karina Plut wurde Achte über 80 Meter Hürden. Die genannten Mädchen bildeten die 4 x 100-Meter-Staffel, die Sechste bei den Landes-Staffel-Meisterschaften in Aalen wurde, Christian Bohn und Lennart Specht wurden dort zusammen mit Alexander Stepanov Zweite bei der 3 x 1000-Meter-Staffel,

Specht wurde zudem Landesmeister über 800 Meter im Glaspalast. Des Weiteren waren Arne Dümmler, Kai Michalek und Marie Müller Teilnehmer bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften in Pliezhausen. Zudem gehörten alle Jungs, bis auf den fehlenden Lennart Specht, der DSMM-Mannschaft an, die beim württembergischen Finale trotz erheblicher Aufstellungssorgen Platz sechs erzielte.

Einladungskriterium bei den U14 war die Teilnahme bei den württembergischen Bestenkämpfen und/oder beim wlv-Talentsportfest.

Aus dem Jahrgang 2006 erfüllten die Voraussetzungen Tammes Ripke und Ruben Berretta, vom Jahrgang 2007 Florian Reichl. Ripke und Reichl waren Zweiter und Erster in ihren Jahrgängen bei den Kreismehrkampfmeisterschaften und holten bei den Kreismeisterschaften je drei Titel. Zudem waren sie Dritter und Erster ihres Jahrgangs bei den württembergischen Bestenkämpfen.

Alle drei waren Mitglieder des DSMM-Teams, das beim württembergischen Finale in Köngen den Sieg davontrug. Berretta und Ripke haben zudem die Qualifikation für das wlv-Talentsportfest.

Drei Stationen

Jeweils drei bis fünf Athleten durften sich 45 Minuten im rollierenden System durch die drei Stationen bewegen und jeder Trainer, ausgewählt aus den jüngeren Top-Athleten der Abteilung, durfte dabei seine Hauptdisziplin betreuen.

Zum Inventar als Trainer gehört schon Aleksandar Gacic, der seit drei Jahren den Nachwuchsathleten die Vielseitigkeit des Hürdenlaufes nahebringen wollte. „Es geht um Sprint, um Koordination und Rhythmus, dies zusammenzubringen macht den Hürdenlauf aus“, sagte der Student.

Selbstredend konnte der mehrfache Medaillengewinner bei Jugendmeisterschaften in der Halle und im Freien die einzelnen Übungen auch sehr anschaulich demonstrieren und äußerte sich positiv über die Bemühungen der Schüler. „Da ist viel Potenzial drin.“

Zum ersten Mal dabei war Lisa Hartmann, die den Sprint an diesem Tag betreute. „Auch wenn wir die Übungen in die Halle verlegen mussten, waren alle mit einer positiven Einstellung dabei“, meinte der gerade der Altersklasse U20 entwachsene Schützling von Werner Späth und Margit Hartmann.

Jan Gans, der seit Kurzem einer der beiden Sportlichen Leiter der Sindelfinger Leichtathletik-Abteilung ist, sprang für die verhinderten Kugelstoßer um Tobias Dahm ein.

Nach dem Training ging es zum gemeinsamen Mittagessen beim Italiener, wo man heraushören konnte, dass es den VfL-Schülern und Schülerinnen nicht nur Spaß gemacht hat, sondern die drei Stationen wohl auch ein bisschen kräftezehrend waren, jedenfalls waren alle Teller bei dem Mittagessen leer gegessen.

Tag des Talents

Der VfL-Nachwuchs: Tammes Ripke, Florian Reichl, Ruben Berretta (vorne von links), Trainerin Lisa Hartmann, Marie Müller, Lennart Specht, Kai Michalek (zweite Reihe von links), Lia Hage, Hannah Gotsch, Karina Plut, Arne Dümmler (dritte Reihe von links), Trainer Aleksandar Gacic, Benjamin Görg, Christian Bohn, Trainer Jan Gans (hintere Reihe von links). Bild: Burgstahler

 



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