Schneider und Gacic holen Bronze

erstellt von Buggi SZ/BZ (zuletzt bearbeitet am 30.07.2018)

Die Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Rostock brachten zwar nicht wie letztes Jahr einen kompletten Medaillensatz, dennoch konnte man beim VfL Sindelfingen mit der Ausbeute zufrieden sein.

Aleksandar und Trainerin (Mutter) mit Bronce

Siegerehrung 2000mHindernis - Velten (rechts)

Nachwuchs trifft Profis: die 4x100m Staffel der WJU18

Aleksandar Gacic Auftritt bei der DM war nach seiner langen Verletzungsvorgeschichte keine Selbstverständlichkeit. „Mit einem Platz unter den ersten 4 wäre ich schon zufrieden“ meinte der U20-Hürdensprinter. Nach seinem Halbfinale sah es auch danach aus, als viertschnellster mit 14,26 Sekunden ging er ins Finale durch. „Ich dachte mir, dass dies mein letzter U20-Lauf ist, da war ich nochmal voll motiviert.“ Im Finale kam er gut aus den Blöcken, liess sich auch durch das frühe Ausscheiden von seinem Nebenmann an der ersten Hürde nicht irritieren, fand seinen Rhythmus und war dicht dran am Favoriten Stefan Volzer auf Silberkurs. Doch dann der Strauchler an der letzten Hürde, er kam kurz aus dem Tritt, ein Konkurrent zog noch vorbei, aber er konnte zur grossen Freude von Mutter und Trainerin Aleksandra Gacic noch Bronze retten in 14,17 Sekunden. Gehört Aleksandar Gacic bereits zu den Arrivierten der Szene, so war für Eric Joos eine Veranstaltung dieser Grössenordnung noch Neuland. Der U18-Sprinter begann erst vorletzten Winter mit der Leichtathletik und ging gut eingestellt von seinem Trainer Peter Wiesner über 100 Meter unbekümmert ans Werk. Leider litt seine Zeit wie generell die Sprintzeiten unter permanent starkem Gegenwind, mit 11,41 Sekunden fehlten Ihm dennoch nur 6 Hundertstel Sekunden zum Erreichen der nächsten Runde. Auch Lea Creuzberger hatte Pech in Ihrem 100 Meter Vorlauf, erwischte den Lauf mit dem stärksten Gegenwind und konnte sich mit 12,66 Sekunden nicht für das Halbfinale qualifizieren. Dasselbe Schicksal ereilte Sie auch mit Ihren Staffelkolleginnen Susanne Ernst, Kim Bödi und Pia Kohler, die Sindelfinger 4x100 Meter Staffel wurde nach nicht optimalen Wechseln in 50,34 Sekunden 23., dennoch waren die Mädchen nicht unglücklich:“Wir haben sehr um die Qualifikation kämpfen müssen und konnten hier viel lernen.“ so der Tenor der Mädchen. Kämpfen musste auch Velten Schneider über die 2000 Meter Hindernis, wo kurz zuvor die ansonsten heiße Witterung in Starkregen umschlug. Er hatte sich von vornherein taktisch klug im vorderen Teil des 16 Läufer umfassenden Feldes gehalten, ging als Führender in die letzte Runde, hatte beim letzen Wassergraben etwas Probleme und konnte somit auf der Zielgeraden dem Endspurt zweier Kontrahenten nicht mehr folgen. Dennoch, Bronzemedaille in 5,49,45 Minuten, was auch Trainer Harald Olbrich zufriedenstellte: „Velten hat sich toll entwickelt, in diesem Jahr lag der Fokus auf der WM in Tampere, da war jetzt der Akku vielleicht schon etwas leer, aber er hat alles gegeben und seine Bestzeit nochmal um 14 Sekunden gedrückt.“ Am Sonntag durften noch 2 U18-Athletinnen des VfL an den Start, wobei Nina Nawroth nicht glücklich war mit Ihrem Auftritt im Speerwurf. „Beim Einwerfen war Sie noch vorne dabei, dann kamen die Schmerzen im Ellenbogen wieder, so dass Platz 7 mit 45,49 Meter schon fast als Erfolg zu werten ist.“ meinte Vater Volker Nawroth. Scheiterte Sie am Vortag über 100 Meter noch am Erreichen des Halbfinales, so zeigte Lea Creuzberger über 200 Meter Ihre wahren Stärken. Das Halbfinale glatt überstanden und im Endlauf folgte Rang 6 mit 25,03 Sekunden.“Das war die Krönung einer starken Saison, die Motivation bei Lea und den anderen Mädchen ist hoch für die nächste Saison.“ meinte Trainerin Steffi Kampf. Für die Spvgg Holzgerlingen starteten die Zwillinge Mark und Arne Schittenhelm beide mit Finalansprüchen in Ihren Disziplinen. Bei Arne klappte dies leider nicht, der U20-Endlauf über 800 Meter blieb Ihm nach 1,56,64 Minuten im Vorlauf verwehrt. Bruder Mark überstand seinen Vorlauf über 400 Meter Hürden und wurde im Endlauf 5., wobei er abermals seine Bestleistung auf 53,76 Sekunden drücken konnte. Über die gleiche Distanz ging es für das Küken der Holzgerlinger, Victoria Breitschwerdt lief mit 65,30 Sekunden bis auf 0,01 Sekunden an Ihre Bestleistung heran.“Mit dieser Zeit bin ich zufrieden, aber nächstes Jahr möchte ich nicht 20. werden, sondern ins Finale“ meinte Sie. Bereits am Freitag hatte Luca Jakob seinen Auftritt. Der U18-Stabhochspringer des TSV Dagersheim überwand im 2. Versuch die 4,50 Meter, was Ihn höhengleich auf den 4. Rang brachte.“Ich bin mit der siebtbesten Leistung hier angereist und landete mit Einstellung der Bestleistung auf Platz 4, ich bin superzufrieden.“

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